Datenschutz ist 2026 zum Standortfaktor geworden: Er kostet viel Aufwand, bremst teils Prozesse und erschwert KI-Training, schafft aber zugleich Vertrauen und Rechtssicherheit. Unternehmen sind auf internationale Datentransfers angewiesen und fordern klare, praxisnahe Regeln statt „mehr Ordnung“, damit KI, Cloud und globale Wertschöpfung rechtssicher funktionieren.
2025 war turbulent für den Datenschutz. Der c’t-Podcast “Auslegungssache” zieht kritische Bilanz: Politischer Druck durch geplante Abschaffung des DSB, Millionen-Bußgelder (TikTok 530 Mio. €, Vodafone 45 Mio. €), unsicheres Data Privacy Framework und das EuGH-Russmedia-Urteil zur Plattformhaftung setzen die DSGVO unter Beschuss. Unternehmen müssen reagieren: Datenschutzorganisation stärken, US-Transfers absichern, Dienstleister kontrollieren.